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djd Recherchetag 2005

Grauer Star

Thema:

Die Entwicklung ist unausweichlich: Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses wird jeder irgendwann an Grauem Star erkranken. Die häufigste altersbedingte Augenerkrankung, die von Medizinern als Katarakt bezeichnet wird, geht mit einer fortschreitenden, zumeist beidseitigen Eintrübung der Linsen einher, die bis zur Erblindung führen kann. Vorbeugen kann man der Erkrankung nicht. Entsprechend sind erst dann therapeutische Maßnahmen möglich, wenn beim Augenarzt eine beginnende Versteifung der Linse festgestellt wird oder die Patienten bereits unscharf "wie durch einen Nebel sehen." Da sich das Fortschreiten des Grauen Stars nicht aufhalten lässt, ist eine Operation und der Einsatz einer künstlichen Linse die einzig wirksame Therapie. In Deutschland entschließen sich jährlich rund 600.000 Patienten zu Operation. Noch ist mehr als die Hälfte von ihnen über 65 Jahre alt, aber Trends aus den USA zeigen, dass sich immer mehr Betroffene auch schon mit 50 Jahren operieren lassen. Wie sieht man mit einer künstlichen Intra-Ocular-Linse? Muss man zusätzlich eine Brille tragen? Gibt es Techniken, die das Sehen verbessern und damit auch die Verkehrstüchtigkeit älterer Autofahrer?

Im Gespräch mit der Moderatorin Christiane Schönemann, Leitende Redakteurin des Ressorts "Gesundheit" von "tv hören und sehen", informiert Sie der Katarakt-Experte Professor Dr. med. Andreas Scheider, Augenklinik Essen-Süd, über das Krankheitsbild des Grauen Stars und seine Behandlung. Anhand von Bildmaterial zeigt er, was ein Katarakt für das Sehen bedeutet und wie wichtig - neben der Sehschärfe - auch ein gutes Kontrastsehen ist. Prof. Scheider stellt eine neue Intra-Ocular-Linse vor, die ein stark verbessertes Kontrastsehen ermöglicht: die so genannte Tecnis-Linse. Neue Studien belegen die positive Wirkung der Linse auf die Verkehrssicherheit, da sie das Sehen von an Grauem Star erkrankten Autofahrern deutlich verbessert. Nach der abschließenden Fragerunde haben Journalisten die Möglichkeit, ihr eigenes Kontrastsehen mit einem Messgerät zu testen - so, wie es Kraftfahrer machen müssen, um ihre Nachtfahrtauglichkeit zu belegen.

Experten:

Prof. Dr. Andreas Scheider, Augenklink Essen-Süd - Hier können Sie das Interview als Worddatei herunterladen
Dr. Siegbert Dicke, Manager Marketing & Scientific Promotion Surgical Europe, AMO
Dr. Monika Fuchs, Manager Scientific Promotion Surgical Ophthalmology Europe, AMO

Allgemeines Informationsmaterial:

Bilder (4,3 MB)
Experten (0,9 MB)
Presseinformationen (1,2 MB)

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